Rettungsgasse rettet Leben

Petra Berg: „Jeder Verkehrsteilnehmer kann helfen“

Kilometerlange Staus sind zu Ferienbeginn fast täglich an der Tagesordnung. Kracht es im Stau und es gibt Verletzte, zählt jede Minute für den Rettungsdienst, um zur Unfallstelle zu gelangen. Der tragische Busunfall vom vergangenen Montag ist dafür ein trauriges Beispiel.

Die Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Rettungsdienste der SPD-Landtagsfraktion Petra Berg weist daher nochmals auf die Bedeutung der Rettungsgasse und die neuen Regelungen zur Bildung einer Rettungsgasse hin: „Grundsätzlich muss, wenn der Verkehr stockt, eine freie Fahrbahn für Rettungsfahrzeuge geschaffen werden. Ist der Verkehr bereits zu dicht, ist es für die Rettungsfahrzeuge fast unmöglich bei einem Unfall an den Unfallort zu gelangen. Richtiges Handeln aller Verkehrsteilnehmer kann Schlimmeres verhindern. Dabei zählt jede Minute, die die Überlebenschance erhöht“, sagt Berg. „Damit jeder Verkehrsteilnehmer eine schnelle Hilfe im Unfall ermöglichen kann, wurde mit einer Gesetzesnovelle die Bildung einer Rettungsgasse vereinfacht. Die Verkehrsteilnehmer erhalten so mehr Klarheit, wie sie sich im Falle eines Staus verhalten sollen.“

„Wichtig ist auch: Wenn die ersten Rettungsfahrzeuge vorbei sind, darf die Rettungsgasse auf keinen Fall wieder geschlossen werden. Es können noch weitere Rettungsfahrzeuge folgen und durch den dichten Verkehr behindert werden.“ Deswegen empfiehlt Berg, die Rettungsgasse offen zu halten, bis der Verkehr wieder rollt. „Rettungskräften, die mit ihren Einsätzen oft auch ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, muss mehr Verständnis entgegen gebracht werden. Sie brauchen die Unterstützung aller Verkehrsteilnehmer, damit sie schnell und gefahrlos den Unfallort erreichen können. Daran müssen wir täglich denken, schließlich können wir uns schnell in der Situation befinden, selbst Unfallopfer zu sein“, betont Berg.

Hintergrundinfos
Bislang galt die Bildung einer Rettungsgasse nur bei Stillstand. Nach der Gesetzesnovelle muss künftig eine Rettungsgasse gebildet werden, sobald Autos mit Schrittgeschwindigkeit und zähflüssigem Verkehr fahren. Die Regelung zur Bildung ist einfach: Eine Gasse muss zwischen der äußersten linken Spur und der rechts daneben liegenden gebildet werden. Das heißt, bei einer zweispurigen Straße fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur an den linken Rand und die auf der rechten Spur an den rechten Rand, sodass in der Mitte eine Fahrbahn gebildet wird. Bei drei oder vier Spuren fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und alle anderen nach rechts, auch auf den Standstreifen.

Mehr Infos und Videos zur Bildung einer Rettungsgasse unter: www.rettungsgasse-rettet-leben.de

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