Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Petra Berg erhält Einblick in die Arbeit der DLRG im Landkreis Saarlouis

Wasserrettung, Katastrophenschutz und Strömungsrettung, Wachdienste an Seen  und in Freibädern sowie Schwimmtraining und Anfängerschwimmen – die Aufgaben der DLRG sind vielfältig und nicht immer einfach. Vor allem aber werden sie von Ehrenamtlichen wahrgenommen, die viel Engagement und Herzblut in ihre Tätigkeit als Rettungsschwimmer, Bootsführer, Sanitäter, Strömungsretter oder Einsatztaucher stecken. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, Petra Berg, besuchte die DLRG Ortsgruppe Dillingen, um dort einen Einblick in die Aufgaben, die Organisation und das Team zu bekommen. „Die Bedeutung des Ehrenamtes darf nicht unterschätzt werden! Die Organisation und die Arbeit im Team funktionieren hervorragend in der DLRG Dillingen. Man merkt, dass hier die Mitglieder aus Überzeugung dabei sind“, zeigt sich die SPD-Politikerin beeindruckt. Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Alfred Schommer, dem Ehrenvorsitzenden und Bezirksleiter Dittmar Wächter, sowie den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Peter Constroffer und Tobias Wagner über die Situation der DRLG in Dillingen und dem Landkreis Saarlouis, demonstrierten die Mitglieder der DLRG eindrucksvoll die Rettung einer in Not geratenen Person aus der Saar. Nach der Rettungsübung ging es für die Abgeordnete auf dem Motorrettungsboot wieder zurück nach Dillingen.


Petra Berg ist in der SPD-Fraktion im Landtag zuständig für die Rettungsdienste. „Die Strukturen in den Rettungsdiensten liegen mir am Herzen. Sie müssen funktionieren, denn nur so können Sicherheitslagen von Ehrenamtlichen sicher gemeistert werden. DLRG und DRK fallen bei der Diskussion um Katastrophenschutz häufig hinten runter, sie müssen unbedingt mehr gefördert werden“, sagt Berg. „Wir müssen auch mehr den Fokus darauf richten, was im ehrenamtlichen Bereich gemeistert wird.“ Und das ist bei der DLRG Dillingen ziemlich viel: Am Schwimmtraining nehmen über 140 Kinder und Jugendliche pro Trainingsabend teil, daraus haben sich bereits 32 Nachwuchskräfte im Rettungsschwimmerbereich entwickelt, die zwischen 12 und 17 Jahren alt sind und die DLRG im Jugend-Einsatz-Team (JET) unterstützen. Regelmäßig finden Wachdienste im Freibad Dillingen und am Bostalsee statt. Auch bei Großveranstaltungen wie dem Saarspektakel oder dem Hafenfest in Dillingen ist die DLRG im Einsatz. Regelmäßige Übungen und die Teilnahme an Weiterbildungen, etwa zum Strömungsretter, bereiten immer wieder aufs Neue auf schwierige Situationen vor und lehren gleichzeitig „Demut vor dem Wasser“, wie Tobias Wagner sagt.


Allerdings machten auch die schwierige Finanzierungslage und die langen Entscheidungsprozesse der DLRG bei ihrer Arbeit zu schaffen. Der Aufwand, um Gelder für Neuanschaffungen einzutreiben, sei enorm, erklärt Tobias Wagner. So ist demnächst die Anschaffung eines neuen Bootes geplant, das das alte von 1982 ablösen soll. Die Finanzierung läuft aus Mitteln der DLRG und Zuschüssen der Stadt Dillingen. Zusätzlich hoffen die Wasserretter noch auf die Unterstützung von Sponsoren, um das Projekt zu stemmen. „Für einen funktionierenden Verein mit guter Nachwuchsarbeit sind die Rahmenbedingungen wichtig, um auch weiterhin mit guter und moderner Ausrüstung ausgestattet zu sein. Der Austausch zwischen den Vereinen und der Politik ist wichtig, denn nur so wissen wir, wo etwas unternommen werden muss, um die Arbeit der Rettungsdienste einfacher zu machen. Der Besuch hat gezeigt, dass im Bereich Rettungsdienste und Sport in einigen Punkten noch Bedarf besteht, die Rahmenbedingungen zu verbessern“, fasst Berg den Besuch zusammen.

Für einen sauberen Stahl

Der SPD Stadtverband Dillingen unterstützt die Forderungen der IG Metall nach fairem Wettbewerb: Durch eine europäische Regelung zum Emissionsrechte-Handel darf der Stahlindustrie kein Nachteil entstehen.

"Wir kämpfen gemeinsam für einen fairen Wettbewerb und damit um jeden Arbeitsplatz. Stahl war, ist und bleibt auch in Zukunft ein elementarer Teil des Saarlandes", sagen die Dillinger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.

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